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Aneta Grzeszykowska
Aneta Grzeszykowska
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Kems/Austria: Remastered – Die Kunst der Aneignung / Remastered – The Art of Appropriation, group show, Kunsthalle Krems

26 NOV 2017 – 18 FEB 2018

Deutsche und englische Texte
ANETA GRZESZYKOWSKA Selfie, Einzelausstellung in der Viborg Kunsthal, Viborg, Dänemark, 7 FEB – 3 MAI 2015
 
Aneta Grzeszykowska
Geboren 1974 in Warschau, lebt und arbeitet in Warschau.
 
Grzeszykowska studierte von1994 bis 1999 Grafik an der Akademie der Bildenden Künste Warschau.  Seit 1999 künstlerische Zusammenarbeit mit Jan Smaga.
 
Die Befragung von Identität unter soziokulturellen, psychologischen und existenziellen Aspekten ist Thema von Aneta Grzeszykowskas Arbeiten. Ihre Fotografien, Skulpturen und Videos untersuchen das Verhältnis von Körper und Medien. Masken, Rollen, Fiktionen und computertechnische Retuschen entlarven die Identität als kulturelles Konstrukt.
 
Die Fotografie ist für Grzeszykowska das primäre Medium künstlerisch-ontologischer Recherche. Sie thematisiert deren Rolle  bei der Erschaffung und Dokumentation personeller Identitäten. Wie in ihren Videos und Skulpturen auch, nehmen Personen die Erscheinung und Aura von Kunstfiguren an. Grzeszykowska fokussiert oftmals ihre eigene Geschichte und Identität, so löscht sie zum Beispiel das Abbild ihrer Person aus dem Familienalbum oder schlüpft in die Rolle von Cindy Sherman, indem sie deren Fotoserie Untitled Film Stills von 1977–1980 wieder aufnimmt. Aufgrund der Möglichkeiten digitaler Fotografie erschafft sie eine Serie von Porträts nichtexistenter Personen.
In ihren Videos kommt oft ihr eigener Köper performativ zum Einsatz, er wird zum Beispiel partialisiert und neu zusammengesetzt oder multipliziert und zu Mustern choreografiert. Wiederkehrende Themen dabei sind das Verschwinden, die Unsichtbarkeit, der Körper in seiner Möglichkeit als Nicht-Existenz.
 
Grzeszykowska nahm teil an bedeutenden internationalen Ausstellungen wie die Berlin Biennale 2006, Fotografia Europea – Reggio Emilia 2008 und die Paris Triennale 2012. Mit ihrer Personale in der Zachęta – National Gallery of Art Warschau 2013 gewann Grzeszykowska den Polityka Passport Award in der Kategorie bildende Kunst.
 
Weitere Ausstellungen (Auswahl):  2015 Viborgkunsthal, Viborg (E), Fotomuseum Winterthur (E); National Art Museum of China, Peking (G); 2014 Folkwang Museum, Essen (G); 2012 Sculp­ture Center, New York City (G); 2011 Contemporary Art Museum, St. Louis (E), Harris Lieberman Gallery, New York City (E), New Museum, New York City (G); 2010 Heidelberger Kunstverein, Heidelberg (E); 2009 Rubell Family Collection/Contemporary Arts Foundation, Miami (G); 2008 Karlskrona Konsthall, Karlskrona (mit Jan Smaga); Camera Austria, Graz (G)
 
Sammlungen (Auswahl): Salomon R. Guggenheim Museum, New York City; Centre Pompidou, Paris; Fotomuseum Winterthur; Folkwang Museum, Essen; Hammer Museum, Los Angeles; Miami Art Museum, Miami; Rubell Family Collection, Miami; Museum of Modern Art, Warschau; der Zachęta – National Gallery of Art, Warschau; Kunstmuseum Łódź; Sammlung Goetz, München; Sammlung Gaby und Wilhelm Schürmann, Herzogenrath; Artphilein  Collection, Vaduz; Sammlung Verbund, Wien