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Rainer Ganahl
Rainer Ganahl
BILDER
Rainer Ganahl
Geboren 1961 in Bludenz, lebt und arbeitet in New York City
 
Rainer Ganahl studierte Philosophie und Geschichte an der Universität Innsbruck und von 1986 bis 1991 an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Peter Weibel und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Nam June Paik. 1990-1991 nahm er am Independent Study Program des Whitney Museum of American Art teil. Seit 2006 ist Ganahl Professor für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Sprache, das Bildungssystem, Medien und Politik sind die Themen der konzeptuellen Arbeiten von Rainer Ganahl. So gehören Lesen, Sprechen und Lehren zu seiner künstlerischen Praxis, in der er vorherrschende Repräsentationsverhältnisse untersucht, insbesondere das Verhältnis von Wissen und Macht. Ganahl beobachtet und arbeitet mit Medien, Technologien und Instrumenten, die Wissensproduktion und Wissensvermittlung ermöglichen und kontrollieren. So dokumentiert er in seiner Fotoserie Seminars/Lectures Vorlesungen und Vorträge an Universitäten und zeigt dabei nicht nur die Redner, sondern auch die Hörer und Studierenden. Seine Reading Seminars umfassen Lektüren von Marx, Lenin und Mao, Franz Fanon, Antonio Gramsci und andere, die Ganahl auf Video festhält.
Mit Serien wie Basic Chinese, Basic Arabic, Basic Korean dokumentiert er in Fotos und Videos sein eigenes Studium von bald mehr als vierzehn Sprachen. Beim Erlernen von Fremdsprachen geht es Ganahl um die jeweiligen politischen und kulturellen Implikationen, eine komplexe Realität, die eng mit Identität, sozialer, ethnischer und geographischer Herkunft, Denken und Erinnerung verknüpft ist. In Sprache der Emigration  führt er Interviews mit deutschsprachigen Emigranten in New York, die die Verfolgung durch den Nationalsozialismus überlebt haben. Die Interviews werden mit Fotos von den Teilnehmern und deren Wohnungen komplementiert, wodurch die Emigrationserfahrung über eine Vielfalt von Erzählungen, Akzenten, Wort- und Sprachvermischungen, aber auch über eine Ansammlung von Büchern, Objekten, Bildern erahnt werden kann.

Rainer Ganahl vertrat Österreich 1999 an der Biennale Venedig, im Weiteren wurden 2005, 2007 und 2009 seine Arbeiten im Rahmen der Biennale Venedig gezeigt. Ganahl war Teilnehmer der Biennalen von Athen, Moskau, Gwangju, Berlin, Istanbul, Bukarest, Sevilla, Tirana, Shanghai und anderen.  

Ausgewählte Einzelausstellungen:  2014 De Vleeshal, Middelburg, 2012 BACA Kunstforum Wien, 2009 MAK Wien, 2007 Kunstmuseum Stuttgart, 2005 Columbia University Museum, New York, MUMOK, Wien, 2004 Le Consortium, Dijon, 2003 Kunsthalle Wien, 1998 Kunsthaus Bregenz, 1997 Generali Foundation, Wien, 1996 Villa Arson, Nizza, und 1992 Dallas Museum of Art, Dallas.

Ausgewählte Sammlungen: Centre Pompidou, Paris, Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, Generali Foundation / Museum der Moderne, Salzburg, Hirshhorn Museum, Washington DC, Kunsthaus Bregenz, MUDAM Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, Luxembourg, MUMOK Museum Moderner Kunst, Wien, Whitney Museum of American Art, New York
Galerie Ausstellungen
2018 Just So Stories 1978 I 2018

2009 RAINER GANAHL Toxic Assets (im LOGIN)

2006 Riss/Lücke/Scharnier A, Konzept: Heinrich Dunst

2004 KUNST STOFF

2002 RAINER GANAHL War-TV.com und My Private War Archive (Auslage Grünangergasse)

2001 RAINER GANAHL Sprache der Emigration
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