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Bernard Frize
Bernard Frize
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Luxembourg/Luxembourg: Gemälde der 1980er und 1990er Jahre, group show, MUDAM Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean

29 SEP 2018 – 7 APR 2019

Paris/France: Retrospektive, Centre Pompidou

29 MAI – 26 AUG 2019

Deutsche und englische Texte
BERNARD FRIZE – GÜNTER UMBERG, Fondation Fernet Branca, Saint Louis, 17 MAI – 18 OKT 2015
Foto © Laurent Troendlé
 
Bernard Frize
Geboren 1954 in Saint-Mandé, Frankreich, lebt und arbeitet in Paris und Berlin
 
Studium an der École Supérieur d’Art in Aix-en-Provence und der École Supérieur des Beaux-Arts in Montpellier. 1984 Stipendium der Villa Medici, Rom, 1993 Stipendium des DAAD, Berlin
 
Auf die Frage, was ihm beim Malen Freude bereite, antwortete Bernard Frize einmal: „... wenn es mir gelingt, einen kleinen Mechanismus zu erfinden, einen Motor, der von selbst läuft. Der mich nicht mehr benötigt.“ Frizes konzeptuelle Malerei, die auch als „peinture automatique“ beschrieben wurde, beruht auf Bedingungen, die Prozesse in Gang setzen, um die Produktion von Malerei auf der Leinwand sichtbar zu machen. Er arbeitet in Serien, auch an unterschiedlichen gleichzeitig, um die Möglichkeiten seiner getroffenen Entscheidungen zu testen und auszuloten. 
In der Diskussion um die zeitgenössische abstrakte Malerei nimmt Bernard Frize mit der Strenge seiner künstlerischen Entscheidungen und der gleichzeitigen Freiheit im Umgang mit ihnen eine singuläre Position ein. Er liebt Paradoxien in der Malerei. „Damit der Zufall eine Chance hat, muss man Bedingungen schaffen, die ihn ermöglichen und dazu gehört viel Zeit. Das ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit, Situationen zu arrangieren, in denen man nichts tut und die Dinge von selber geschehen.“ Ein weiteres Paradoxon ist die Farbe, die ihn „nicht sonderlich interessiert“ und dennoch der entscheidende Rohstoff seiner Tätigkeit ist. Wenn Frize sie unhierarchisch auf experimentelle oder technisch-mechanische Weise verwendet, rückt er das Malen als Handwerk in den Mittelpunkt und erteilt der Idee eines künstlerischen Schöpfungsakts entschieden Absage. Frize erforscht die Widersprüche der Malerei, um daraus die Dynamik der Arbeit zu entwickeln. Er mischt Kunstharz in die flüssige Acrylfarbe, um eine persönliche Handschrift und die Emotion des Pinselstrichs zu vermeiden. So sind die reizvollen, doch gleichsam versiegelten Bildoberflächen zum Erkennungsmerkmal seiner Malerei geworden.
 
Bernard Frize hatte Einzelausstellungen unter anderem in der Fundação Calouste Gulbenkian, Lissabon, dem Museum Morsbroich, Leverkusen, den Kunsthallen Brandts, Odense, der Ikon Gallery, Birmingham, dem Musée d'art Moderne de la Ville de Paris, dem S.M.A.K., Gent, dem Haags Gemeentemuseum, Den Haag, dem MUMOK Museum moderner Kunst, Wien, dem Kunstmuseum St. Gallen und dem Westfälischen Landesmuseum, Münster. 1990 und 2005 nahm Bernard Frize an der Biennale Venedig, 1998 an der Sydney Biennale und 2000 an der Shanghai Biennale teil.
 
Seine Werke befinden sich unter anderem in der Tate Gallery, London, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main, Kunstmuseum Basel, Kunsthaus Zürich, Kunstmuseum Bonn, Museum Morsbroich, Leverkusen, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Centre Pompidou, Paris, Musée d’art moderne de la Ville de Paris, Musée de Grenoble, National Museum of Art Osaka, Museo Reina Sofia, Madrid, Museum of Contemporary Art, Los Angeles. 
Bernard Frize bekam 2011 den Fred-Thieler-Preis, 2015 den Käthe-Kollwitz-Preis.
 
Galerie Ausstellungen
2018 Just So Stories 1978 I 2018

2016 BERNARD FRIZE Turn to the Pieces into a Place
 
2009 BERNARD FRIZE Foggy Days

2005 BERNARD FRIZE

1999 BERNARD FRIZE (im Raum der ERSTEN Sammlung)

1999 Der Künstler als Kurator: Günter Umberg

1997 BERNARD FRIZE

1995 Herbert Brandl, Heinrich Dunst, Bernard Frize, Jakob Gasteiger, Ingo Meller, Adrian Schiess, Heimo Zobernig

1994 BERNARD FRIZE

1994 Conditional Painting
 
Webseite des Künstlers