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Daniel Knorr
Daniel Knorr
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Hamburg/Germany: salondergegenwart 2018, goup show, salondergegenwart ggmbh

23 – 25 NOV 2018

Deutsche und englische Texte
Teilnahme an  der documenta 14,  Athen, 8 APR – 16 JUL 2017, Kassel 10 JUN – 17 SEP 2017.
Daniel Knorr: Expiration Movement, Fridericianum Kassel, Foto © Bernd Borchardt
 
Daniel Knorr
Geboren 1968 in Bukarest, lebt und arbeitet in Berlin.
 
1989–1995 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München und anschließend am Vermont College of Fine Arts in den USA
 
Bezugnahmen zum urbanen Raum und das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit sind Daniel Knorrs Themen, die er in künstlerischen, oft interaktiven Projekten unterschiedlichster Gattungen bearbeitet. Dabei verfolgt er in seinem konzeptuellen Ansatz historische und  gesellschaftspolitische – ökonomische wie biopolitische – Phänomene, die er appropriiert, transferiert  und im Kunstkontext zur Diskussion stellt.
 
Knorr setzt Reiterstandbildern Sturmmützen auf (Kopenhagen 2009), lässt Anzahl und Bewegungsabläufe von Museumsbesuchern per Software auf LCD-Monitore übertragen (Basel 2009), stellt Bettelroboter im Museum und im öffentlichen Raum auf (Wien 2012), konstruiert eine Raucherkabine für den Ausstellungsraum eines Museums (Bremen 2012).  Bei seinem erfolgreichen Projekt Depression Elevation entstehen aus Abgüssen von Straßenunebenheiten Wandskulpturen von transparenter Farbigkeit. Auf der abc Berlin 2016 wird ein Einmannbunker dem 2. Weltkrieg vom Braunschweiger Hafengelände in den Kunstkontext der Messe umgesiedelt,  es handelt sich um den Transfer eines technischen Denkmals auf das Feld der zeitgenössischen Kunst.
 
2017 nahm Daniel Knorr an der documenta 14 in Kassel und Athen teil, 2005 vertrat er Rumänien auf der 51. Biennale Venedig,
 
Knorr war Teilnehmer der Biennalen von Montenegro (2004), Berlin (2008), Łódź (2010) und Liverpool (2010), der Triennale Kleinplastik, Fellbach (2007), der Manifesta 7 in Rovereto (2008) und Steirischer Herbst, Graz (2011).
 
Zu seinen wichtigen Einzelausstellungen zählen Kunsthalle Wien Karlsplatz (2012), Kunstverein Arnsberg (2010), Kunsthalle Basel (2009), Museum of Modern Art, Warschau (2009), Artspace, Auckland (2009), Fridericianum, Kassel (2008).
 
Seine Werke finden sich unter anderem in der Erste Bank Collection, Wien, im Folkwang Museum, Essen, im Kunstmuseum Bonn (Sammlung KiCo), im Lenbachhaus, München, im Migros Museum, Zürich, im MuHKA Antwerpen, im der Pinakothek der Moderne, München, und im Museum of Modern Art, Warschau.