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Günter Umberg
Günter Umberg
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BERNARD FRIZE – GÜNTER UMBERG, Fondation Fernet Branca, Saint Louis, 17 MAI – 18 OKT 2015
Foto © Laurent Troendlé
 
Günter Umberg
Geboren 1942 in Bonn, lebt und arbeitet in Köln und Corberon, Frankreich
 
Günter Umberg studierte von 1963 bis 1969 an der Kunstakademie Düsseldorf und dem Nationaal Hoger Instituut voor Schone Kunsten Antwerpen, sowie an den Kölner Werkschulen. Er war von 2000 bis 2007 Professor für Malerei an der Staatlichen Kunstakademie in Karlsruhe.
Von 1982 bis 1988 stellte Günter Umberg in seinem nichtkommerziellen  „Raum für Malerei“ in Köln internationale Kollegen wie Robert Ryman, Brice Marden, Alan Uglow oder Joseph Marioni in Einzelpräsentationen aus. Mehrfach war Umberg auch als Kurator spezieller Ausstellungen tätig, unter anderem 2000 im Museum Ludwig, Köln, und 2002 im Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main.
Günter Umberg gewann 2005 den Fred Thieler Preis für Malerei.
 
Seit mehr als dreißig Jahren malt Günter Umberg monochrome Bilder. Dabei stellt er das geläufige Verständnis von Monochromie in Frage, denn es geht ihm weder um eine minimalistische Geste, noch um einen analytischen Ansatz, noch um eine Demonstration von Malerei als Prozess. Vielmehr geht es ihm darum, die Farbe in ihrer Eigenschaft und Bedeutung als zentrales Medium der Malerei zu definieren, die Farbe zum Bild zu verwandeln. Für Umberg ist das Monochrome lebendige Energie, Ausgangspunkt und Totalität zugleich.
 
Die Intensität von Umbergs Arbeiten entsteht durch den wiederholten Auftrag von Farbpigmenten und Bindern, eine spezifische Malweise, die aus einem technischen einen geistigen Prozess macht und eine eindringliche, vibrierende Präsenz der Bilder im Raum bewirkt. Konzentriert auf relativ kleine Formate und deren Ecken und Kanten – die Bildträger sind aus Holz oder Polyvinyl und sind zur Wand hin abgeschrägt – scheinen die Bilder den Raum zu aktivieren.
 
Umbergs monochrome Bilder können sowohl einzeln, als isolierte Einheiten, als auch – gleich Inselgruppen – in genau bemessenem Abstand vertikal und horizontal zueinander an der Wand installiert werden. Als  Territorium wird das Arrangement ein Raum perzeptiver Erfahrung im bildlichen wie architektonischen Sinn, der im jeweiligen Kontext und in Bezug auf den Ort einen offenen und resonanzreichen Organismus generiert. Ein Territorium ist also keine mehrteilige Arbeit, sondern ein Zusammentreffen einzelner Werke aus unterschiedlichen Entstehungsjahren zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort, wo sie den Raum definieren.
 
Ausgewählte Einzelausstellungen: Fondation Fernet-Branca, St. Louis (mit Bernard Frize) (2015), Museum für Lackkunst, Münster (2009), Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf (mit Elisabeth Vary) (2009), Städtische Galerie, Karlsruhe (2006), Haus Konstruktiv, Zürich (2006), Berlinische Galerie, Berlin (2005), Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe (2002), Museum Dhondt-Dhaenens, Deurle (1998), Busch-Reisinger Museum, Cambridge, Massachusetts (1997), Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach (1993), Staatliche Kunsthalle Baden-Baden (1991)
 
Ausgewählte Museumssammlungen: Argauer Kunsthaus, Aarau; FNAC, Paris; Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main; Musée de Grenoble; Neues Museum Weserburg, Bremen; Sammlung Goetz, München; San Jose Museum of Art, San José, Kalifornien; Staatsgalerie Stuttgart; Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe; Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach;  Valencia Arte Contemporáneo, Valencia.
 
Galerie Ausstellungen
2018 Just So Stories 1978 I 2018

2015 GÜNTER UMBERG

2012 Papierwelten

2008 GÜNTER UMBERG Passage

2001 Early 80s and Now

1999 Der Künstler als Kurator: Günter Umberg

1998 GÜNTER UMBERG

1997 Color and Paper

1993 GÜNTER UMBERG

1992 Abstrakte Malerei zwischen Analyse und Synthese