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Lee Ufan
Lee Ufan
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London/Uniteted Kingdom: Relatum Stage, Serpentine Sculpture Commission, Serpentine Gallery

6 FEB 2018 – 27 JAN 2019

Englische und deutsche Texte
LEE UFAN, The Cane of Titan, Außenskulptur am  Hermitage Museum, St. Petersburg, 16 MAR – 9 OKT 2016
© VG Bild-Kunst, Bonn, und Lee Ufan
 


Dansaekhwa, Palazzo Contarini-Polignac, Venedig, 8 MAI – 15 AUG 2015, kollaterale Ausstellung der 56. Biennale Venedig
© VG Bild-Kunst, Bonn, und Lee Ufan
 


LEE UFAN, Château de Versailles, Einzelausstellung in den Gärten, 17 JUN – 2 NOV 2014
© VG Bild-Kunst, Bonn, und Lee Ufan
 
Lee Ufan
Geboren 1936 in Kyongnam, damals Japanisches Kaiserreich, heute Süd-Korea, lebt und arbeitet in Kamakura, Japan, und Paris, Frankreich
 
Lee Ufan studierte Kalligrafie, Poesie und Malerei an der National University, Seoul, und ab 1956 ostasiatische und europäische Philosophie an der Nihon University, Tokyo. In den 1960er Jahren gehörte er der japanischen Künstlergruppe Mono-ha an. Von 1973 bis 1990 war Lee Professor an der Kunsthochschule Tama in Tokio. 1997 war Lee Gastprofessor an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris. Er erhielt 2000 den UNESCO Preis, 2001 wurde er mit dem Praemium Imperiale für Malerei ausgezeichnet.
 
Lee Ufans malerisches und skulpturales Werk nimmt mit seinen sparsamen und repetitiven Setzungen Position ein zwischen amerikanischem Minimalismus und asiatisch geprägter Zurücknahme des künstlerischen Selbstausdrucks. Dies geschieht zugunsten einer Beziehung zu einem ungestalteten Außen, dem Reservat des Undefinierten, Aleatorischen - einer Beziehung zum Organischen.
Anders als für Minimal-Künstler ist für Lee Ufan die Repetition des vereinzelten, breiten Pinselstrichs auf leerer Leinwand ein Resonanzraum, der durch die Interferenz von künstlerischem Eingriff und Blankgelassenem zustande kommt. Die Pinselstriche sind weder industriell gefertigt noch sind sie sich alle gleich, sie sind individuelle körperliche Aktion - jeweils ein Atemzug des Künstlers, der im leergelassenen Raum vibriert. Sie stellen Korrespondenzen zu dem Ort her, „wo der Mensch dem begegnet, was über ihn hinausgeht“. (Lee Ufan) Correspondence (später Dialogue) ist der Titel, unter dem Lees Bilder seit 1991 entstehen.
 
Lee Ufans skulpturales Werk unter dem Titel Relatum kombiniert Stein und Stahl, kombiniert Findlinge aus der Natur mit industriell gefertigten Metallplatten. Sie stellen eine poetische Entsprechung zum Außen her, vermitteln zwischen definierter Anordnung und Ungestaltetem, Undefiniertem, zwischen Gemachtem und Nicht-Gemachtem. Durch das Höchstmaß an künstlerischer Selbstbeschränkung treten sie in spirituellen Dialog mit dem Betrachter und vermitteln kontemplative Ruhe jenseits von Reflexion und Vorstellungskraft.
 
1969 und 1973 vertrat Lee Ufan Südkorea auf der São Paulo Biennale, 1971 war er auf der Biennale Paris erstmals in Europa vertreten. 1977 war er Teilnehmer der Documenta 6 in Kassel, 2007 und 2011 wurde sein Werke auf der Biennale Venedig gezeigt. Das Salomon R. Guggenheim Museum widmete ihm 2011 eine Retrospektive. Weitere ausgewählte Einzelausstellungen: Schlosspark Versailles, Paris (2014), Musées Royaux des Beaux-Arts, Brüssel (2008), Yokohama Museum of Art, Yokohama (2005), Musée d’Art Moderne, Saint-Etienne (2005), Samsung Museum of Modern Art, Seoul (2003), Kunstmuseum Bonn (2001), Galerie Nationale du Jeu de Paume, Paris (1997), National Museum of Contemporary Art, Seoul (1994).
 
Seine Werke finden sich in Museumssammlungen wie der Nationalgalerie, Berlin, dem Busan Municipal Museum of Art, Südkorea, dem Centre Pompidou, Paris, der Nationalgalerie, Prag, dem Kröller-Müller Rijksmuseum, Otterloo, dem Kunsthaus Zürich, dem Kunstmuseum Bonn, dem Museum of Modern Art, New York, dem Museum of Contemporary Art, Tokyo, der Queensland Art Gallery, Brisbane, der Staatsgalerie, Stuttgart, der Tate Gallery, London, und anderen.
 
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