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Manfred Pernice
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Hamburg/Germany: Honey, I Rearranged The Collection #3. Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums, group exhibition, Hamburger Kunsthalle

16 FEB 2018 – 13 JAN 2019

Cologne/Germany: KölnSkulptur 9, La fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin, group show, Skulpturenpark Köln

OCT 2017 - JUN 2019

Deutsche und englische Texte
Ausstellung MANFRED PERNICE, 2B Dosenwelt, Kunstmuseum St. Gallen, 11 NOV 2016 – 19 FEB 2017
© Kunstmuseum St. Gallen, Foto: Sebastian Stadler
 
Manfred Pernice
Geboren 1963 in Hildesheim, lebt und arbeitet in Berlin.
 
Manfred Pernice studierte von 1984 bis 1987 Grafik und Malerei an der Hochschule für Bildenden Künste in Braunschweig, von 1988 bis 1994 Skulptur an der Hochschule der Künste in Berlin. Von 2004 bis 2009 war er Professor an der Akademie der bildenden Künste, Wien, 2012 wurde er als Professor für Bildhauerei an die Universität der Künste Berlin berufen.
 
Manfred Pernices Skulpturen – zu Beginn vor allem Dosen und Container, die eine „Verdostheit der Welt“ impliziert hatten – sind zylindrische bzw. quaderförmige, in jüngerer Zeit auch vielflächig prismatische Gebilde, die im Raum Stellung beziehen. Die Materialien – Spanholz, Sperrholzplatten, Kacheln, Eisen, Beton – assoziieren Handwerksmaterialien in einem vorläufigen Zusammenhang. In  Kombination mit Texten, Zeichnungen, Zeitungsausschnitten, Fotokopien, (zum Teil gefundenen) Gebrauchsgegenständen und anderen  Dingen  stellen diese Gebilde ein offenes Referenzsystem her, das spezifische soziokulturelle Codes, Erinnerungen oder auch ortsgebunden Signifikantes einbezieht. Dabei sind „Unschärfe“ und „Peilung“ ausdrückliche Verfahrensweisen in Manfred Pernices Werk. So ist eine Peilung  die Momentaufnahme einer Ordnung, die ihre Ohnmacht gegenüber der Komplexität der Welt zugibt und bald auch andere Zusammenhänge herstellen kann. Pernices Peilungen sind zum einen Verortung von Geschichte, Sortieren, Separieren, Bewahren auch von Nebensächlichem oder Verworfenem, zum anderen ein poetisches Netzwerk wechselseitiger Bezugnahmen.
 
Manfred Pernice war 2001 und 2003 an der Biennale Venedig, 2002 an der Documenta XI Kassel vertreten. Seit 2007 werden seine Arbeiten regelmäßig auf der KölnSkulptur gezeigt. Er nahm teil an der Biennale São Paulo (2011), an Skulptur Projekte Münster (2007), an der Biennale Sevilla (2006), an der Manifesta 3, Ljubljana (2002), an der Berlin Biennale (1998) und an der Biennale Lyon (1997)
 
Ausgewählte Einzelausstellungen: Kunstmuseum St. Gallen (2016), Lulu, Mexico City (2016), Institut d'Art Contemporain Villeurbanne (2013), Haus der Kunst, München (2013), SMAK, Gent (2011), n.b.k. Neuer Berliner Kunstverein, Berlin (2011), DCA Dundee Contemporary Arts, Dundee (2011), Secession, Wien (2010), Modern Art Oxford (2010), Salzburger Kunstverein, Salzburg (2010), Neues Museum, Nürnberg (2008), Museum Ludwig, Köln (2008), Pinakothek der Moderne, München (2003), Sprengel Museum, Hannover (2001), Portikus, Frankfurt/ Main (2000), Kunsthalle Zürich (2000), Kabinett für aktuelle Kunst, Bremerhaven (1997)
 
Seine Arbeiten sind in zahlreichen Museen zu finden wie MoMA, New York City, Solomon R. Guggenheim Collection, New York City, S.M.A.K., Gent, Pinakothek der Moderne, München, Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, Tate Modern, London, und vielen mehr.
Galerie Ausstellungen
2018 Just So Stories 1978 I 2018

2014 MANFRED PERNICE dosen,cassetten,Zeugs

2012 Papierwelten

2010 MANFRED PERNICE (R)egal of creativity (LOGIN)

2004 MANFRED PERNICE U5

1999 MANFRED PERNICE Klagenfurt u.A.

1997 MANFRED PERNICE Dreh- und Angelpunkt (Projektraum)