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Walter Swennen
Walter Swennen
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Vienna/Austria: Klassentreffen. Schürmanns Lichtung, group show, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig

23 JUN – 11 NOV 2018

Deutsche und englische Texte
Walter Swennen, La pittura farà da sé, Einzelausstellung, La Triennale di Milano, Palazzo della Triennale, Milan/Italy
21 JUN – 28 AUG 2018, Foto © Andrea Rossetti
 


Walter Swennen, Ein perfektes Alibi, Einzelausstellung im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, 28. November 2015 – 14. Februar 2016
Fotos: Katja Illner
 
Walter Swennen
Geboren 1946 in Brüssel, lebt und arbeitet in Brüssel.
 
Walter Swennen untersucht – wie andere Maler seiner Generation – das Medium aus neuen Perspektiven, wobei er auf seine Malerei Prinzipien aus anderen Disziplinen anwendet. Nach seinen Anfängen als Dichter der Beatnik-Generation und Teilnahmen an Happenings Mitte der 1960er Jahre beschäftigt ihn Marcel Broodthaers, der zu jener Zeit immer mehr Beachtung findet. Zum Graveur ausgebildet, beschließt Swennen zu Beginn der 1980er Jahre, die poetischen Möglichkeiten der Malerei zu untersuchen. So entstehen nach cartoon-artigen Arbeiten und gestischem Action-Painting in der Durchdringung von Poesie und Malerei „gemalte“ Texte bzw. „geschriebene“ Malereien.
Walter Swennen untersucht die Beziehung zwischen Malerei, Bild und Abstraktion („A painting is always an image of a painting,“ W. S.) Er widmet sich spezifischen Fragestellungen der Malerei, mit einer Vorliebe für Formen des Widerständigen, der Abweichung und Relativierung: Marginalität, Absurdität, Euphemismus, Antiklimax und das Tragikomische. Wer hinter die augenscheinlich naive Ausführung seines Werks blickt, entdeckt so unterschiedliche Inspirationsquellen wie den Comic, die Literatur, zweisprachige Lexika, Kinderzeichnungen, Motive aus der Werbung und der Pop Art. In gleichsam mechanischer, unpersönlicher Weise ist Swennen der Produktlogik auf der Spur, ihrer Anonymität, ihrem Automatismus.
Quer durch sein Werk ist Walter Swennen auf der Suche nach dem Unvorhersehbaren und Widersprüchlichen in der Malerei. Seine Arbeiten sind Experimente und Erforschung von Motiven, von Sprache und Zeichen, von Techniken, Bildträgern, von Bedeutung und Aussagekraft. Seine assoziative und improvisierte Arbeitsweise macht ihn zu einem der innovativsten Künstler unserer Zeit.
 
Einzelausstellungen von Walter Swennen waren zu sehen unter anderem im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (2015), im Wiels Centre d’Art Contemporain, Brüssel (2013), im Culturgest, Lissabon (2013), im Kunstverein Freiburg (2011), im MUHKA, Antwerpen (1994), in der Kunsthal Rotterdam (1994), im Museum van Hedendaagse Kunst, Gent (1993) und im Palais des Beaux-Arts, Brüssel (1986).