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JEDES ZEICHEN EIN ZEICHEN FÜR ANDERE ZEICHEN
Zur Ästhetik von Helmut Federle
JEDES ZEICHEN EIN ZEICHEN FÜR ANDERE ZEICHEN<br>Zur Ästhetik von Helmut Federle
Aus dem Vorwort
Diese Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „Helmut Federle“, die vom 19. Januar bis 8. März 1986 in der Galerie nächst St. Stephan stattfand. Sie gilt einem Werk, das präzise und notwendige Maßstä­be in die heutige Bilderflut setzt. Helmut Federles Arbeit ist grundsätzlich von großem Anspruch getragen, und wenn Vermittlung eine Übereinstimmung mit dem künstlerischen Anliegen schaffen möchte, muß die entsprechende Form gefunden werden.
Das in diesem Buch besprochene Werk gibt einen idealen Nährboden ab, Wertmaßstäbe neu zu überdenken und künstlerische und geistige Ansprüche neu zu definieren. Federles in Jahren entwickeltes hierarchisches Denken überprüft und formt neu die Frage der Tradition, der Malkultur, der Integrität künstlerischen Handelns, der künstlerischen Verantwortung jenseits von Geschwindigkeit und Verbraucherverhalten. Vielleicht ist diese Arbeit so klar, weil sie über Jahre in relativer Einsamkeit entstand, sich weder nach modischen noch spekulativen künstlerischen Prinzipien orientiert hat.
 
Das Buch vereint Schreibende, die nicht nur aus dem sachbezogenen Lager der Kunsthistoriker stammen. Es integriert ebenso Aufsätze und Darstellungen eines Theologen, eines Architekten, eines Schriftstellers, eines Künstlerkollegen sowie einen Text des Künstlers selbst.

Rosemarie Schwarzwälder
 
Details
Herausgegeben von Galerie nächst St. Stephan, Wien. Mit Texten von Veit Loers, Werner Reiss, Jacques Herzog, Markus Brüderlin, Erwin Stegentritt, Christoph Schenker, Helmut Federle, Bernhard Bürgi und einem Gespräch zwischen John M. Armleder und Helmut Federle. 142 Seiten, zahlreiche Farb- und Schwarzweiß-Abbildungen, Hartcover.
Ritter Verlag, Klagenfurt 1986, ISBN 3-85415-032-6
Diese Publikation ist vergriffen.